Announcement: The Methodbox for Visualisation launched on March 10th

Dear Colleagues,

we are thrilled to announce the launch of the Methodbox for Visualizing Qualitative Research on March 10th 2024.

URL: https://visqual.leibniz-ifl-projekte.de/methodbox/

Short-URL: bit.ly/methodbox

The Methodbox is designed to be an essential Open Access tool for qualitative researchers seeking innovative ways to explore and convey their research visually.

This website serves as a comprehensive resource for qualitative researchers at all stages, offering a platform to explore, evaluate, and select appropriate methods for visualizing both their research processes and findings. Each entry is dedicated to a distinct visualization technique, showcasing its origins, detailing the visualization steps, and providing examples alongside a curated list of relevant literature. Furthermore, we encourage community engagement through comments on each contribution, and we will continuously increase the number of original contribution in the Methodbox.

Wishing you an insightful journey through our site.
The Methodbox Team

2024 and Beyond

Liebe Kolleg:innen,

das Netzwerk wurde erneut verlängert und wird sich im Jahr 2024 weiterhin mit den Möglichkeiten der Visualisierung für qualitativ forschende Geograph:innen, oder raumbezogen forschende qualitative Forscher:innen beschäftigen. Wir sind kontinuierlich dabei, neue Mitglieder für das Netzwerk zu gewinnen, um auch für die Zukunft ein vitales Forum für Visualisierungsfragen zu bleiben. Für 2024 sind aktuell folgende Meilensteine geplant:

    • Kontinuierlich werden durch die Netzwerkmitglieder Aufsätze verschiedener Art bei Fachzeitschriften eingereicht und veröffentlicht.
    • Wir diskutieren aktuell das zukünftige Format für die Netzwerkarbeit an Visualisierungsthemen ab 2025.
    • Am 10.03.2024 wird die Methodbox online gehen, die eine Open Access Ressource für Jene darstellen soll, die sich einen Überblick über existierende Visualisierungsmethoden jenseits der Textarbeit verschaffen wollen.
    • Auf der Tagung „Neue Kulturgeographie“ in Münster am 23.-25.5. werden sich mehrere Vorträge mit den Potentialen des Digitalen und des Visuellen beschäftigen.
    • In der zweiten Jahreshälfte wird erneut ein großes Netzwerktreffen in Leipzig stattfinden. Datum und Inhalte folgen.

Fall Sie und Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, so zögert nicht, uns über das Kontaktformular zu schreiben!

Viele Grüße

Frank Meyer

Rückblick auf das Netzwerktreffen November 2023

Zwischen dem 15.11. und 17.11. fand erneut ein Netzwerktreffen in Leipzig statt, in dem das mittlerweile um einige spannende Forschende erweiterte Netzwerk nicht nur aktuelle Publikationsprojekte diskutiert hat, sondern bspw. auch Visualisierungstechniken ausprobiert und über die Beziehung von Wissenschaft und Kunst diskutiert hat. Weiterhin hat das Netzwerk mit  Elisabeth Sommerlad ausführlich über die Nutzung von Video bzw. Film im Kontext geographischer Forschung diskutiert.

Ausblick auf das zweite Halbjahr 2023: DKG und Publikationen

Liebe Interessierte,

an dieser Stelle möchten wir Euch informieren, was im zweiten Halbjahr 2023 der offiziellen Laufzeit der DFG-Förderung unseres Netzwerks noch passiert, und welche Zukunftsperspektiven bestehen.

AKTUELLE Arbeitspakete für das Netzwerk sind gemeinsame Publikationen: So sind momentan ein Handbuch zu methodologischen und methodischen Fragen der Visualisierung in der qualitativen Geographie und eine Open-Access Method-Box in Arbeit, in der systematisch verschiedene Visualisierungsansätze anwendungsfreundlich aufbereitet werden. Zudem tüfteln wir an mehreren Fachartikeln zur Visualisierung in qualitativer Forschung.

Im SEPTEMBER 2023 finden auf dem Deutschen Kongress für Geographie in Frankfurt am Main mehrere Sitzungen statt, die durch Mitglieder des Netzwerks organisiert werden:

Im NOVEMBER 2023 findet ein Netzwerktreffen in Leipzig statt, auf dem neben der Diskussion zu aktuellen Inputs zu Visualisierungen auch die Rolle von Visualisierungen im Prozess der Förderantragstellung debattiert werden wird. Weiterhin dient dieses Treffen für Abstimmungen zu den laufenden Publikationsvorhaben und der Entwicklung von Ideen der Zusammenarbeit über die Laufzeit des Netzwerkes hinaus.

Für die Zeit ab JANUAR 2024 sind wir aktuell in Koordinierungen und Diskussionen, in welchen Formaten und mit welchen weiteren Partner:innen auf nationaler und internationaler Ebene wir uns weiter austauschen wollen und werden.

Falls Sie und Ihr Ideen, Wünsche oder Vorschläge habt oder mitwirken wollt, so kontaktiert gerne die Netzwerkmitglieder.

Sitzungs-Calls für den DKG 2023

Auf dem Deutschen Kongress für Geographie im September 2023 in Frankfurt am Main werden fünf Sitzungen des Netzwerks stattfinden. Die Deadline für die Einreichung von Beiträgen für drei dieser Sitzungen ist der 27.03.2023:

  1. Quo vadis Visualisierung qualitativer Geographien?

Sitzungsorganisation: Lea Bauer, Kristine Beurskens, Anna-Lisa Müller

Die Lightning Session lädt zu einer kritischen Debatte über Visualisierungen qualitativer raumbezogener Forschung ein. Neben erreichten Schritten und gelingenden Ansätzen werden zukünftige Herausforderungen, offene Fragen und neue Impulse diskutiert.

Link: https://dkg2023.de/sitzungen/quo-vadis-visualisierung-qualitativer-geographien-83470

  1. Künstlerisch-performative Zugänge zu Raum

Sitzungsorganisation: Lea Bauer, Kristine Beurskens, Nora Küttel, Eva Nöthen, Sabine Zahn

Die Doppelsitzung „Künstlerisch-performative Zugänge zu Raum“ lädt dazu ein, verschiedene (stadt)geographische Perspektiven auf und Erfahrungen mit künstlerisch-performativen Forschungsweisen kennenzulernen und eine choreographisch-urbane Forschungspraktik auszuprobieren. (Lightning Session)

Link: https://dkg2023.de/sitzungen/künstlerisch-performative-zugänge-zu-raum-82665

  1. Fotos in der Geographie I: Herausforderungen der Verwendung von Fotografien in der geographischen Forschung

Sitzungsorganisation: Nora Küttel, Janina Dobrusskin

In geographischer Forschung haben sich zahlreiche Modi des Gebrauchs von Fotografien sowie theoretisch-konzeptionelle Zugänge zu Visualität ausdifferenziert. In dieser Sitzung wollen wir uns mit den damit verbundenen Herausforderungen beschäftigen.

Link: https://dkg2023.de/sitzungen/fotos-in-der-geographie-i-83284

Netzwerksitzung auf der Tagung „Neue Kulturgeographie“ in Halle (26.-28.1.23)

„Im Bilde sein“? Zur Rolle und Bedeutung von Visualisierungen für das Verständnis unserer gegenwärtigen Welt

Sitzungsorganisation: Kristine Beurskens, Nora Küttel, Boris Michel, Judith Miggelbrink und Antje Schlottmann

Die Geographie kann nicht nur auf eine lange Geschichte visueller Methoden verweisen – von Beobachtung und Kartierung bis zu Fotografien. Nach einer Phase des eher distanzierten Verhältnisses zu Visualität in der Neuen Kulturgeographie ist in den letzten Jahren ein erneutes und vielfältiges theoretisches und praktisches Interesse an visueller Kommunikation und dem Einsatz von Visualisierungen in der Forschung entstanden. Gleichzeitig rückten in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von politischen Entwicklungen, Krisen und Konflikten und deren Einfluss auf das alltägliche Leben in den Fokus geographischer Forschung. Damit verbunden entsteht ein Interesse an der medialen Berichterstattung über Krisen und Konflikte, die häufig mit dramatischen Bildern und Darstellungen über Affekte und Emotionen agiert. Das „Netzwerk Visualisierung qualitativer Geographien“ organisiert vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen im Rahmen der Tagung Neue Kulturgeographie 2023 eine Sitzung, die sich mit aktuellen Diskussionen um die Rolle und Möglichkeiten visueller Methoden und visueller Kommunikation geographischer Forschung beschäftigt. Gerade in der Visualisierung qualitativer Geographien sehen wir ein großes Potential, gesellschaftliche Ereignisse wie Krisen nicht nur global zu verstehen, sondern über mehrere Skalen hinweg bis hin zu ihren subjektiven, lokalen, alltäglichen und verkörperten Ausprägungen zu vermitteln. Gleichzeitig gilt es unseres Erachtens heute umso mehr, Visualisierungen und durch sie erzeugte Sicht- und Unsichtbarkeiten hinsichtlich ihrer Rolle und Bedeutung für das Verständnis unserer gegenwärtigen Welt kritisch zu beobachten.
Die Sitzung soll einerseits ein offenes Forum bieten, um aktuelle Fragen visueller Geographien zu diskutieren. Wir interessieren uns u.a. für neue, kreative Methoden der Visualisierung, dafür, wie Methoden der Visualisierung in Forschungsprozessen eingesetzt werden und für die kritische Reflexion von humangeographischen Visualisierungen. Darüber hinaus – und anschließend an das Rahmenthema Tagung – interessieren uns insbesondere Fragen nach den Potentialen visueller Kommunikation in Bezug auf Krisen und Konflikte (von der Ebene des intimate bis zur globalen sowie deren Verschneidung) von ihrer Erforschung bis zur Kommunikation innerhalb und über die Wissenschaft hinaus.

„Im Bilde sein“? Zur Rolle und Bedeutung von Visualisierungen für das Verständnis unserer gegenwärtigen Welt I
Organisation & Moderation: Kristine Beurskens, Nora Küttel, Boris Michel, Judith Miggelbrink, Antje Schlottmann | 27.1., 13.15 – 14.45 Uhr

„Im Bilde sein“? Zur Rolle und Bedeutung von Visualisierungen für das Verständnis unserer gegenwärtigen Welt II
Organisation und Moderation: Kristine Beurskens, Nora Küttel, Boris Michel, Judith Miggelbrink, Antje Schlottmann | 27.1., 15.15 – 16.45 Uhr

Vorläufiges Programm zum Vierten Netzwerktreffen am 24. und 25. November 2022

Zwischen Spielen und Karten, Choreographien und Fotos. Aktueller Stand des Netzwerks, Inputs und Workshops“

DFG-Netzwerk Visualisierung qualitativer Geographien

Datum: 24. und 25. November 2022

Ort: IfL Leipzig

Organisationsteam:

  • Kristine Beurskens (IfL, K_Beurskens@leibniz-ifl.de)
  • Francis Harvey (IfL / Universität Warschau, f_harvey@leibniz-ifl.de)
  • Frank Meyer (TU Dresden, frank.meyer1@tu-dresden.de)
  • Jana Scheffer (IfL, J_Scheffer@leibniz-ifl.de)

Nach drei großen und vielen kleinen Netzwerktreffen in den Jahren 2021 und 2022 trifft sich das Netzwerk zur Visualisierung qualitativer Geographien am 24. und 25. November am Leipziger Leibniz-Institut für Länderkunde zu einem vierten Netzwerktreffen. Ziel ist es, eine Mischung aus methodischen Inputs durch Expert:innen und praktische Erfahrungen mit Visualisierungsmethoden zu bekommen. Gleichzeitig sollen die publizistischen Vorhaben des Netzwerks weiter voran getrieben und das dritte Jahr vorbereitet werden.

Tag 1: Donnerstag, 24.11.2022

Ab 09:30: Eintreffen und Kaffee

10:00 – 10:15: Warm-Up und Begrüßung

10:15 – 10:45: Berichte zu den Tätigkeiten des Netzwerkes

10:45 – 12:15: Publikationstätigkeiten des Netzwerks

12:15 – 13:15: Mittagspause

13:15 – 14:15: Fragen zu Karten – eine Paneldiskussion

Paneldiskussion mit Expert:innen aus dem Netzwerk zu folgenden Foki:

  • Wie können Karten Veränderungen des Blicks/der Perspektive aufgreifen und visuell greifbar machen?
  • Wie können wir Gillian Rose‘s Kernaussagen in Bezug zu der qualitativen Erstellung und dem Gebrauch von Karten aufgreifen?
  • Welche abwechslungsreichen Formate zum praktischen Ausprobieren bieten sich an?

14:30 – 17:00: Workshop: Try & Error – k/artographische Methoden als praktische Erweiterungen machtkritischer partizipativer Forschung? mit Katrin Singer (Universität Hamburg)

K/artographische Zugänge spiele eine zunehmende Rolle in der qualitativen Sozialforschung und erfahren eine erstarkende Wiederaufnahme, die mit der machtkritischen Wendung um kartographische, visuelle und partizipative Methoden und Theorien u.a. eines neuen Materialismus und eines intersektionalen Feminismus einhergehen.

K/artographische Methoden können Räume in der akademischen Wissensproduktion um andere Formen des Wissens, Lernens, Erinnerns und Handelns erweitern. Die Methodik selbst wird hier zum zentralen Instrument der Dekonstruktion hegemonialer Räume und zum zentralen Element der Konstruktion neuer Raumverständnisse in Form von vielfältigen Kollaborationen (z.B. mit Sinnen, Körpern, Sozialen Bewegungen, Fotographie, Sounds, städtischer Materialität, Erinnerungen, Objekten etc.).

Der Workshop möchte diese aktuellen methodischen Erkundungen aufgreifen, in kleinen Kartierungsprojekten während es Workshops umsetzen, um entlang der gesammelten Erfahrungen die Potentiale und Grenzen k/artographischer Methoden für die eigene Forschungspraxis und Lehre zu diskutieren.

17:00: Ausklang des Tages und anschließendes gemeinsames Abendessen

 Tag 2: Freitag, 25.11.2022

09:00 – 10:00: Keynote “Digitales Spiel als Visualisierungsform“ Input von Stephan Pietsch (Leipzig)

10:00 – 10:15: Pause

10:15 – 11:00: Choreographie und Raum – aktueller Stand in der Kleingruppe ’Kunst’

11:00 – 11:15: Pause

11:15 – 12:00: Fotos in der qualitativen Geographie – aktuelle Erkenntnisse der Kleingruppe ’Fotos’

12:00 – 13:00: Mittagspause

13:00 – 14:00: Konferenzplanung: Sitzungsplanung auf Tagungen im Jahr 2023

14:00 – 14:45: Abschließende Diskussionen und Planung

14:45: ENDE des Netzwerktreffens

Umfrage zum Einsatz von Fotografien

Im Rahmen des DFG-geförderten Netzwerkes ‚Visualisierung qualitativer Geographien‘ setzen wir uns in einer Kleingruppe mit dem Einsatz von Fotografien in der Geographie auseinander. Über einen Fragebogen möchten wir nun mehr darüber erfahren, wie Geograph*innen im Forschungsprozess, in der Forschungskommunikation sowie in der Lehre Fotografien einsetzen und mit welchen Herausforderungen sie dabei konfrontiert sind.

Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Umfrage unter folgendem Link teilnehmen: https://www.soscisurvey.de/foto_geo/ Die Umfrage dauert etwa 10 Minuten und kann bis zum 22.10.2022 durchgeführt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung & herzliche Grüße Andreas Eberth, Antje Schlottmann, Boris Michel, Janina Dobrusskin, Kristine Beurskens & Nora Küttel

Vierter Netzwerkworkshop am 24./25.11.2022

Am 24. und 25. November 2022 wird sich das Netzwerk zu einem Netzwerkworkshop treffen. Wir werden über den Stand und die nächsten Schritte der geplanten Publikationen sprechen und über mögliche Beiträge des Netzwerks zu anstehenden Konferenzen. Die Kleingruppen werden ihre Arbeit der letzten Monate und Ergebnisse präsentieren. Zudem wollen wir uns intensiver mit der Rolle der Karte in der Visualisierung qualitativer Forschung auseinandersetzen und einen Workshop zum Thema partizipatives Kartieren durchführen. Schließlich wird es noch einen Input zum Thema Spielräume bzw. Gamification in der Vermittlung geographischen Wissens durch Herrn Stephan Pietsch geben.

Wissenschaftliche Ergebnisse visualisieren – Tagebuch eines anonymen Wissenschaftlers

Liebes Tagebuch,

du weißt es, und ich weiß es auch. Ich kann einfach nicht malen, ich bin eher der Texter. Und wenn ich mal visualisiere, dann tendiere ich zu eher klassisch kartesischen Darstellungen, die meine qualitative Forschung in ihrer Komplexität gefühlt zu sehr vereinfachen.

Doch dann traf ich auf diesem VisQual-Netzwerkworkshop Franziska Schwarze (https://scivisto.com/de/) und sie hatte viel Geduld mit mir und sie zeigte mir, welchen Konventionen ich mich noch unbewusst unterwarf.

Sie zeigte mir, wie ich eine gute Visualisierung systematisch konzipieren könnte, um meine Botschaft zielgerichteter rüberbringen zu können.

Warum sollte ich es nicht mal wagen und einen Schritt vom Anspruch weggehen, alles darstellen zu wollen – warum nicht mehr Fokus, mehr Selektion. Vielleicht wage ich es sogar, Assoziationen und Interpretation zuzulassen?

Eine neue Welt hat sich mir erschlossen. Ab jetzt werden alle meine Visualisierungen groß – wait for it – artig!

Dein anonymer Wissenschaftler